Musik und Computer – 4 / Medienbibliothek Windows

Fast jeder kennt den Windows Media Player (WMP), ein schönes und gutes Programm, wenn es darum geht, Medien wiederzugeben. In vielen Sonderfällen (etwa bei VCDs oder bei entfernt gespeicherten Stücken) ist er anderen Programmen mit gleichem Anspruch deutlich überlegen. Aber wehe, wenn es darum geht, die Funktion „Medienbibliothek“ zu verwenden. Da ist der Windows Media Player der letzte Schrott. Beispielsweise habe ich einige CDs auf einem Netzlaufwerk. WMP kennt offensichtlich keine CDs oder Alben, sondern nur „Musiktitel“. Die auf einer CD liegenden Musiktitel werden oft willkürlich auf zwei Albumtitel verteilt. Einmal fehlt Titel Nr. 11, der dann als Titel Nr. 2 unter einer eigenen Albumüberschrift erscheint, usw. usw. Es mag sein, dass die Informationen auf den CDs so sind, dass WMP am Ende bei alleiniger Betrachtung der einzelnen Titel zu seinem wirren Ergebnis kommen muss, aber wenn das Programm sich an die Verzeichnisse (die es ja selbst beim „Von Medium kopieren“ erstellt hat!) und ihren Inhalt halten würde, käme nicht ein solcher Unsinn heraus.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Musik und Computer – 3 / Zeichensatz

Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben. Mein besonderer Geschmack auf dem Gebiet der Musik ist die chinesische Musik, sowohl Pop als auch Klassik. Ein brauchbares Programm zum Erstellen von mp3-Dateien aus CDs ist der Windows Media Player. Dem ist es natürlich egal, ob die Klänge westlich oder fernöstlich sind. Das Problem beginnt bei den Titeln der CDs und der Stücke, die oftmals in chinesischen Zeichen geschrieben sind. Da Windows schon lange fremde Schriftarten beherrscht (eventuell muss man etwas nachinstallieren), werden die entsprechenden Verzeichnis- und Dateinamen korrekt in chinesischen Zeichen wiedergegeben. Das gleiche gilt auch für Linux. Übrigens gibt es durchaus auch CD-Ripper, die das nicht beherrschen, etwa Asunder in Linux, der nur unleserliche westliche Sonderzeichen produziert.

Wenn ich nun solche Dateien mit chinesischen Namen mittels Windows auf einen lokalen USB-Speicher kopiere, wird die Darstellung der Zeichen beibehalten. Das von Windows angezeigte Dateisystem für den USB-Speicher ist FAT32, so wie es zum Gebrauch als Musik-Server an der Fritzbox benötigt wird. Der USB-Speicher wird dann in die Fritzbox gesteckt und Windows als Netzlaufwerk bekanntgemacht. Übrigens hat sich dadurch das Dateisystem angeblich in NTFS verwandelt. Das eigentliche Problem ist aber, dass die chinesischen Zeichen jetzt alle als Fragezeichen wiedergegeben werden, was bei Verzeichnisnamen ungültig ist.

Es gibt noch einen anderen Weg, auf den USB-Speicher zu schreiben, nämlich nicht lokal, sondern dann, wenn er Netzlaufwerk ist. Hierbei werden die chinesischen Zeichen in je einen Unterstrich verwandelt. So komme ich also vom Regen in die Traufe, denn lesen kann ich beiden Fällen nichts. Ich kann allenfalls die Anzahl der ersetzenden Zeichen abzählen, was beim Unterstrich noch dadurch erschwert wird, dass sie ohne Zwischenraum aneinanderstoßen.

Kopieren und Ansehen in Linux ändert nichts an den Problemen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , | 1 Kommentar

Musik und Computer – 2 / XBMC

In meinen Bemühungen, für Linux openSUSE ein Programm zu finden, das die Musik des Fritzbox-Musikservers (ein UPnP-Server) abspielen kann, bin ich auch über das Programm XBMC gestolpert, welches ich kurzerhand installiert und aufgerufen habe. Es startet mit dem vollen Bildschirm, was ich im allgemeinen nicht so sehr schätze (milde ausgedrückt). Mit ein bisschen Herumprobieren fand sich die Stelle, wo man die Ansprüche auf ein Fenster reduzieren kann, was ich auch tat. Das Ergebnis saß dann aber so klein in der linken oberen Ecke, dass ich es sofort nach rechts und nach unten verlängert habe. Dabei habe ich vermutlich versäumt, die neuen Abmessungen zu bestätigen, so dass sich das Programm flugs wieder auf Bildschirmgröße ausdehnte. Nun, das ist ja kein Problem, da mache ich es einfach nochmal! Typischer Fall von denkste. Die Maus war in dem Bereich gefangen, der (so sah es wenigstens aus) dem zuvor vergrößerten Fenster entsprach. Zu den Schaltflächen der Fensterveränderung kam ich nicht mehr, auch der Knopf für das Beenden des Programms war außer Reichweite, so dass mir eigentlich nichts anderes übrigblieb, als den Computer auszuschalten. (Glücklicherweise bin ich inzwischen in der Lage, in den Textmodus zu schalten und dadurch den Schaden zu begrenzen.)

Fazit: Ich lasse vorerst die Finger von XBMC.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Musik und Computer – 1 / WLAN im Keller

Computer sind mehr oder weniger gut geeignet, um Musik abzuspielen, zu speichern, zu verwalten usw.

Da es sich insgesamt um eine recht komplexe Aufgabe handelt, sind auch die Mittel dafür leider oftmals nicht nur komplex, sondern auch kompliziert. Eigentlich wollte ich sagen „unnötig kompliziert“, aber dieses Urteil steht mir noch nicht zu, da ich mich in vielen Segmenten dieses Themas noch nicht richtig oder auch gar nicht auskenne. Im Sinne des Zwecks meines Blogs werde ich daher von Zeit zu Zeit Erkenntnisse, aber auch Fragen aus dem genannten Thema notieren.

Wir haben zu Hause einen WLAN-Router, in den wir seit neuestem einen USB-Datenspeicher (stick) gesteckt haben und auf den wir Musik im mp3-Format gelegt haben, um sie bei Bedarf von jedem PC im Hause abspielen zu können. Neulich hatte ich mit meinem PC im Keller zu tun und wollte mir die etwas dumpfe Atmosphäre mit etwas Musik verschönern. Die Enttäuschung war riesig, denn die Aussetzer nahmen längere Zeit in Anspruch als die hörbaren Musikfetzen. Bei späteren Tests ergaben sich Zeiten (wenige Minuten), in denen der WLAN-Empfang einwandfrei war, und gleich danach wieder Unterbrechungen manchmal bis zum totalen WLAN-Ausfall.

Was ist das eigentliche Problem? Der WLAN-Empfang ist zwar im Keller vorhanden, aber doch deutlich schwächer als in anderen Teilen des Hauses. Die Schwankungen in der WLAN-Stärke (über deren Ursache ich im Augenblick nicht das geringste weiß) führen bei insgesamt schwachem Empfang zu den Aussetzern. Der Normalbetrieb erfordert für beide Richtungen insgesamt etwa 40 KiB/s (35 und 5), die nicht immer gewährleistet sind. Der Wert von 35 passt übrigens sehr gut zu den 32 KB/s (= ca. 256 kBit/s), mit denen die mp3-Datei erzeugt wurde.

Wenn die Abspielprogramme (VLC und Windows Media Player) in der Lage wären, genügend Daten im Voraus zu lesen, damit sie von diesem Puffer kontinuierlich Musik abspielen können, wäre das Problem vielleicht lösbar. Da sie aber anscheinend im Glauben sind, sie läsen von einer lokalen Datei, tun sie es nicht.

Im Erdgeschoss, in dem sich auch die WLAN-Quelle befindet, gibt es keine Probleme beim Musik spielen über WLAN. Die WLAN-Verbindungsgeschwindigkeit ist dort (während ich dies schreibe) typischerweise 36 oder 48 MBit/s, im Keller wurden zwischen 11 und 1 MBit/s angezeigt.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Windows 7-Sicherung

Auch ein seltener genutztes System wie mein Windows 7 sollte von Zeit zu Zeit gesichert werden. Die erste Sicherung, die ich wenige Tage nach dem Erhalt des neuen Klapprechners gemacht habe, ging problemlos auf meine externe Festplatte.

Jetzt wollte ich erneut eine Sicherung machen, aber der Versuch endet mit dem Fehlercode 0x80070002 mit der Bedeutung „Das System kann die angegebene Datei nicht finden“. Das ist, wie leider auch heutzutage noch allzu oft üblich, eine vollkommen sinnlose Meldung, da sie keinerlei Hinweis auf das eigentliche Problem gibt. Insbesondere ärgert mich die „angegebene Datei“, da ich ja beim Initiieren der Sicherung gar keine Datei angebe/angeben kann. Dass eine so große und reiche Firma bis heute noch keine hilfreichen Fehlermeldungen erzeugen kann, ist schon eine Zumutung.


Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Kopieren im Dateisystem vs. FTP

Dies ist sicher auch für Kenner der Materie eine zunächst nicht verständliche Überschrift. Was ist wohl mein Anliegen? Ich betreibe in meinem Linuxsystem in einer virtuellen Maschine (VirtualBox) ein Windows XP-System. In letzterem habe ich einen AFS-Klienten installiert, der mir den Zugriff auf Dateien in einem bestimmten entfernten System ermöglicht. Im Dateimanager von Windows (Windows Explorer) habe ich dann sowohl die Dateien des Linuxsystems, als auch die des genannten entfernten Systems in quasi lokalem Zugriff vor mir.

Meine Aufgabe war nun, eine Datei vom Linuxsystem in das entfernte System zu kopieren. Wegen der Möglichkeit des lokalen Zugriffs habe ich die Datei an der Quelle mittels Kontextmenü kopiert und dann am Ziel mittels Kontextmenü eingefügt. Was mir schon mehrfach gelungen war, ist jetzt bei einer konkreten Aufgabe gründlichst misslungen: Die Dateikopie war korrumpiert. Anfang und Ende der Datei waren in Ordnung, dazwischen standen sinnlose Daten. Ich habe es zweimal versucht, die sinnlosen Daten waren jeweils an einer anderen Stelle.

Was könnte die Ursache sein? Linux? VirtualBox? Windows XP? AFS-Klient? Größe der Datei? Ich weiß es nicht. Mein Verdacht fällt auf „Kopieren und Einfügen“, aber Hinweise darauf habe ich keine. Da ich keine Zeit für akademische Fragestellungen habe, habe ich stattdessen die Datei mittels FTP (Filezilla, kann ich nur empfehlen) kopiert, was anstandslos funktionierte.

Die Schlussfolgerung aus all dem? Ich werde künftig Datentransporte, die ich mit FTP erledigen kann, auch damit durchführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Bilder im Web präsentieren – 4

Wie schon gesagt, habe ich Google Picasa in Linux installiert. Diese Version spricht ausschließlich Englisch. Ich war schon drauf und dran, Progrämmchen zu schreiben, die in den fertigen Web-Alben Englisch durch Deutsch ersetzen, als ich mich eines besseren besann und im Hinblick auf die gute Koexistenz von Linux und Windows unter VirtualBox Picasa in Windows installierte. Diese Version 3.8 hat viele Sprachen gegenüber der Version 3.0 für Linux.

Leider gibt es in Picasa 3.8 unter Windows einen ganz hässlichen Fehler: Wenn ich von der Festplatte einen Ordner mit Bildern zu Picasa hinzufüge, kommt es sehr häufig vor, dass 1 Bild ausgelassen wird (bei 4 Ordnern kam es 3-mal vor; wenn es vorkommt, ist es für den Ordner auch wiederholbar).

Da bleibt mir dann nichts anderes übrig, als durch einen Vergleich der Bilder das fehlende zu lokalisieren um es dann einzeln zu Picasa hinzuzufügen.

Ich habe so langsam das Gefühl, dass Google Picasa zu der Sorte von Programmen zählt, um die man früher mit der Klassifizierung „kostet nichts, taugt nichts“ einen großen Bogen gemacht hätte.

 

 

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen